Ein Hilferuf:

An alle Tierschützer

Mein Name ist Marina Möbius, ich bin die Inhaberin der Dog Care Clinic im Süden Sri Lankas.

Seit 2007 hat mein Team mehr als 35.000,00 Hunde kastriert und gegen Tollwut geimpft.

Wir behandeln und kastrieren sämtliche Besitzer und Straßenhunde völlig kostenlos. Sämtliche Hunde (auch die Straßenhunde) von Galle bis Ahangama sind kastriert, geimft (Rabies, DHL und Parvo) und gegen Parasiten behandelt.

Ich investiere seit gut 5 Jahren ca. 25.000,00 Euro monatlich um die Population der Straßenhunde in den Griff zu bekommen und die Bevölkerung vor Krankheiten zu schützen.

Mit einem Team von fast 30 Mitarbeitern arbeiten wir 11 Stunden täglich und das 7 Tage pro Woche um die Lebenssituation der Tiere und Menschen zu verbessern.

Insgesamt habe ich seit Gründung der Klinik bisher etwa 2 Millionen Euro investiert und viele Arbeitsplätze geschaffen.

Nun wird diese ganze Arbeit mit einem Schlag zunichte gemacht!

Von Mirissa ausgehend in Richtung Galle sind LKW`S unterwegs und sammeln alle Hunde ein. Egal ob Besitzer- oder Straßenhunde.

Sollten diese Entsorgungsteams in unsere Richtung gehend ihre unwürdige, verachtenswerte
Hundebeseitigung fortsetzen, werde ich meine Arbeit umgehend niederlegen.

Ich bitte sämtliche Schutzorganisationen und private Tierschützer darum, dieses unglaubliche Handeln an die Öffentlichkeit zu bringen.

Alle westlichen Länder sollten Touristen dazu auffordern, Reisen in dieses Land zu vermeiden.

Einzig und alleine wegen dem Tourismus, der derzeitig in Sri Lanka zu wachsen beginnt, findet dieses Abschlachten statt.

Ich bitte alle Tierfreunde inständig um Hilfe, ansonsten ist dieses einzigartige Projekt gescheitert.

Marina Möbius
Dog Care Clinic
Mihiripenna – Talpe
Sri Lanka

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Hier mal einige wirklich nützliche und erstaunliche Haushaltstips:

Einfach mal schauen und staunen!

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Weihnachtszeit-Spendenzeit?!

Jeden Tag im Radio oder Fernsehen wird zu Zeit zum Spenden aufgerufen. Es weihnachtet und viele Menschen sind zu dieser Zeit besonders bereit, ein wenig von ihrem hart Ersparten zu geben. Eine ehrenvolle und noble Geste, wie ich finde. Ein Grund für mich, noch einmal daran zu erinnern, dass es viele beeindruckende Menschen gibt, die Tolles leisten. Und viele Organisationen, die nicht durch Prominente, Radio oder Fernsehen unterstützt werden. An dieser Stelle möchte ich auf zwei Organisationen hinweisen, die von uns unterstützt werden und ohne Medienrummel zurechtkommen müssen. Die Dog Care Clinic auf Sri Lanka, wo sich viele liebe Menschen aufopferungsvoll um die zum Teil schwer misshandelten Hunde kümmern und den Verein Rett Syndrom Deutschland, der sich die Forschungsförderung dieser seltenen Krankheit zum Inhalt gemacht hat. Beide brauchen weitere Unterstützung und freuen sich über viele spendenwillige Mitmenschen.

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Trotz gültiger Fahrkarte Hündin Amy sollte den Zug verlassen

www.haz.de
„Reisen mit Hund – kein Problem“, sagt die Bahn – dass dem nicht immer so ist, erfuhren Knut Weyer und seine Hündin Amy jüngst an einem diesigen Novembertag, als sie vom hannoverschen Hauptbahnhof zurück nach Burgdorf fahren wollten.
Klamm, nicht nass: Hündin Amy.

Klamm, nicht nass: Hündin Amy.

© Handout

Hannover. Es gibt da einen Paragrafen in den Beförderungsbestimmungen der Deutschen Bahn, in dem von „übel riechenden Personen“ die Rede ist. Könnte Amy dies jetzt lesen, das Nackenfell würde sich ihr sträuben. „Ein Pferd riecht wie ein Pferd, und ein Hund riecht wie ein Hund“, sagt Amys Herrchen Knut Weyer.

Dass Herr Weyer die mutmaßlichen Ausdünstungen seiner zweijährigen Landseer-Hündin überhaupt diskutieren muss, liegt daran, dass er sich auf einen Slogan der Deutschen Bahn verließ, der heißt: „Reisen mit Hund – kein Problem.“ Dass dem nicht immer so ist, erfuhren Weyer und Amy jüngst an einem diesigen Novembertag, als sie vom hannoverschen Hauptbahnhof zurück nach Burgdorf fahren wollten. „Amys Fell war bei dem Wetter natürlich klamm, aber nicht nass“, sagt Weyer. Klamme Hunde riechen, aber sie stinken nicht. Ein entscheidender Unterschied, findet der Hundezüchter.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Es gab da einen Fahrgast, der fand, dass Amy stinke. Weyer fand das nicht. Aber das ist gar nicht der Punkt. Der Punkt ist die Art, wie der Sicherheitsdienst der Bahn die Sache anpackte. „Zwei Uniformierte traten auf mich zu und sagten, wir müssten aussteigen und wiesen uns auf den Bahnsteig“, erzählt Weyer. „Ich kam mir vor wie am Grenzübergang Marienborn.“ In dieser Atmosphäre teilten die Bahnleute Mann und Hund mit, dass sie sich eine Zugfahrt nach Burgdorf abschminken könnten – eine Fahrt, für  die beide eine Fahrkarte besaßen. Als Begründung führten sie den Paragrafen mit den „übel riechenden Personen“ an. Man verhandelte eine Weile, und am Ende durften Hund und Herrchen doch mitfahren – im Fahrradabteil. „Glück gehabt“, sagt Weyer. Aber damit ist sein Problem nicht gelöst.

Knut Weyer ist nicht unflexibel, er hat kein Problem damit, das Abteil zu wechseln, wenn er jemanden stört. Aber er wüsste schon gerne, ob er, wenn er mit Amy demnächst nach Kiel fahren möchte, auch dort ankommt, ohne viermal aus dem Zug geworfen zu werden.

Bei der Bahn heißt es auf Nachfrage, dass ein Hund eben das Abteil wechseln müsse, sobald sich der erste Fahrgast beschwert. Und wenn es keine anderen Abteile mehr gibt? „Dann wird es irgendwann eng“, sagt Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis mit trauriger Stimme.
Denn auch er ist Hundefreund.

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Eine Empfehlung:

Wer die faszinierende Welt der Wölfe erkunden möchte: Die coachdogs® adademie und Mantrailing Unit veranstalten am 25.10.2011 eine Autorenlesung mit Elli Radinger zu ihrem neuen Buch “Wolfsküsse. Mein Leben unter Wölfen”. Mit spannenden und wunderschönen Filmdokumenten aus Yellowstone. Schnelle Anmeldung ist erforderlich. Gestern sind bereits 20 Plätze weggegangen. Infos unter: www.coachdogs.com / Aktuelles

www.youtube.com

Was bringt eine Rechtsanwältin dazu, ihr abgesichertes Leben hinzuwerfen, um in der Wildnis mit wilden Wölfen zu leben? Elli Radinger wagte es und begab sich…
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Herzliche Einladung

Vom 16. – 19. Juni 2011 stellen wir auf dem internationalen Vielseitigkeitsturnier in Luhmühlen aus! Wir freuen uns auf viele Besucher.

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Vorsicht: Hitzefalle Auto

www.dogs-magazin.de

AKTUELLES
Bereits bei frühlingshaften Temperaturen heizen sich Fahrzeuge schnell auf. Hunden, die im Auto warten müssen, droht dann Überhitzung, die bis zum Tod führen kann.
Mit zunehmender Kraft der Sonne steigen die Temperaturen – besonders im Auto wird es dann schnell zu heiß für Hunde. Bereits bei frühlingshaften Temperaturen um 20 Grad können sich Fahrzeuge innerhalb weniger Minuten auf bis zu 50 Grad aufheizen.Warum ist ein überhitztes Auto für Hunde gefährlich?
Da Hunde nur wenige Schweißdrüsen an den Ballen und am Nasenspiegel haben, können sie ihre Körpertemperatur nicht wie der Mensch durch das Schwitzen regulieren. Das Hecheln und die damit verbundene Verdunstung von Flüssigkeit verschafft Hunden in der Hitze die nötige Kühlung. Reicht eine erhöhte Atemfrequenz von bis zu 400 Atemzügen pro Minute nicht aus, suchen Hunde gerne schattige und kühle Plätze auf. In einem geparkten Auto ist dies allerdings nicht möglich. Sauerstoffmangel, Übelkeit, Kreislaufprobleme und Kreislaufversagen führen im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres. Hundebesitzer, die mit einem Auto unterwegs sind, sollten das unbedingt bedenken! Passanten, die ein Tier an sonnigen Tagen in einem Auto entdecken, sollten schnell handeln.

Hund allein im Auto – was tun?
Falls Sie einen Hund in einem parkenden Wagen entdecken, warten Sie einen Moment, ob der Halter zurück kommt. Falls nicht, können Sie sich das Kennzeichen notieren und es in nahe gelegenen Geschäften, Restaurants oder Eisdielen ausrufen lassen. In akuten Fällen verständigen Sie die Polizei und einen Tierarzt.

Auch der Verein TASSO e.V. warnt Hundehalter vor der tödlichen Gefahr, der Hunde in überhitzten Autos ausgesetzt sind. Mit der Aktion “Hund im Backofen” will TASSO dazu beitragen, Hundehalter aufzuklären und ihren Vierbeinern ein tragisches Schicksal zu ersparen. Interessierte können sich kostenloses Informationsmaterial bestellen und es auf Parkplätzen, in Hundeschulen, Supermärkten, Geschäften und Freizeitparks verteilen.

Vorsicht: Hitzefalle Auto

Diese Regeln sollten Sie als Hundebesitzer an warmen Tagen beachten:

- Stellen Sie Ihrem Hund immer ausreichend Trinkwasser zur Verfügung.
- Geben Sie Ihrem Hund stets die Möglichkeit, sich auf einen Schattenplatz
zurückzuziehen.
- Legen Sie eventuell kühlende, nasse Tücher aus.
- Sorgen Sie bei längeren Autofahrten für mehrere Pausen.
- Überprüfen Sie die Transport- und Hundeboxen auf Stauwärme.
- Vermeiden Sie Aktivitäten und Autofahrten in der Mittagshitze.
- Duschen Sie Ihren Hund nie mit eiskaltem Wasser ab.
- Lassen Sie Ihren Hund nach Möglichkeit nicht allein im Auto.
- Achtung: Geöffnete Fenster verschaffen kaum Kühlung – auch hier besteht binnen weniger Minuten die Gefahr einer Überhitzung.
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Ferien mit Hund

Liebe Gäste, Wir haben unser Haus Anfang 2011 vollständig renoviert. Wir haben uns bemüht, eine gemütliche und freundliche Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Die Einrichtung unseres Nichtraucher-Hauses ist stilvoll und praktisch zugleich. Menschen und Hunde sollen sich bei uns gleichwohl fühlen. Die Fußböden bestehen aus Fliesen ( Wohn-/Esszimmer, Flur/Garderobe, Bad und unteres Schlafzimmer) oder aus Laminat ( Küche, zwei obere Schlafzimmer). Geschirrhandtücher, Küchenpapier und Toilettenpapier sind vorhanden. Bettbezüge und Handtücher sind mitzubringen. Das Grundstück ist ums Haus herum mit einem 125 cm hohen Zaun umzäunt. Auf dem Grundstück befinden sich 2 Stellplätze. Hunde sind des Urlaubers bester Freund: Unser hundgerecht ausgestattetes Haus erfüllt alle Voraussetzungen für einen gelungenen Urlaub mit Ihren Vierbeinern: Das komplette Haus ist gefliest oder mit Laminat ausgelegt. Hundenäpfe sind vorhanden. Der Garten ums Haus ist komplett auf 1,25 m Höhe umgezäunt.

Ferienhaus der Familie Roske Petersdorf - Die Süd-Westliche Seite, mit TerrasseDie Süd-Westliche Seite, mit Terrasse

Ferienhaus der Familie Roske Petersdorf - Wohn- und EsszimmerWohn- und Esszimmer

Ferienhaus der Familie Roske Petersdorf - Sofa & Sessel WohnzimmerSofa & Sessel Wohnzimmer

Ferienhaus der Familie Roske Petersdorf - Schlafzimmer im EG mit DoppelbettSchlafzimmer im EG mit Doppelbett

Ferienhaus der Familie Roske Petersdorf - Schlafzimmer mit Balkon (1. OG)Schlafzimmer mit Balkon (1. OG)

Ferienhaus der Familie Roske Petersdorf - moderne Küche mit Ceranfeld, Mikrowelle, uvm.moderne Küche mit Ceranfeld, Mikrowelle, uvm.

Ferienhaus der Familie Roske Petersdorf - Badezimmer mit großer RegenduscheBadezimmer mit großer Regendusche

Ferienhaus der Familie Roske Petersdorf - Terrasse an der südwestlichen Seite
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Die Meerschweinchen-Polizei

Holland wirbt: 114 – rette ein Tier

500 Tierschutzpolizisten sollen in Holland künftig gegen Tiermisshandlungen vorgehen. Unter der Notrufnummer “114 – rette ein Tier” sind bereits einige Beamte einsatzbereit. Sie tragen zwar keine Pistolen, aber immerhin Pfefferspray und Schlagstock. Und dürfen Verdächtige festnehmen, wenn Gespräche nicht fruchten. Ihre Spitznamen haben sie schon weg: Medien schreiben nur noch von der Meerschweinchen-Polizei. In einem Land, das Erste-Hilfe-Kurse für Hunde und Krankenversicherungen für Kaninchen anbietet, passt die ja ganz gut.

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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist schlechter

www.spiegel.de

Deutsche Chefs sind Kontrollfreaks. Statt ihren Mitarbeitern zu vertrauen, schauen sie ihnen ständig über die Schulter. Und zur Motivation gibt es ab und zu eine Gehaltserhöhung. Profis aus Praxis und Forschung erklären, warum so am Ende keiner zufrieden ist.

Wer etwas über Mitarbeiterführung lernen wolle, sagt Lutz Karnauchow, der solle Mittwoch abends RTL einschalten. “Bei der Super-Nanny sieht man, was passiert, wenn die Balance zwischen Liebe und Strenge nicht stimmt. Frustration auf allen Seiten.” Das sei nicht nur bei der Kindererziehung so, sondern in allen Bereichen der Menschenführung.

“Tough Love” (“strenge Liebe”) nennt er sein Prinzip, mit dem er seinen Pflegedienst Domino-World leitet. Gerade schaffte es das Unternehmen unter die besten drei Arbeitgeber der “Great Place To Work”-Rangliste. Und das, obwohl man bei einem Pflegedienst wohl eher an einen kaputten Rücken und Zeitdruck denkt, als an einen besonders guten Job. Was macht Karnauchows Angestellte so zufrieden?

“Unser Grundgedanke ist: Nur gute Führung macht gute Motivation”, erklärt er. Die 45 Führungskräfte in seinem Unternehmen seien daher für die Motivation ihrer Mannschaft verantwortlich – genauso wie für die Demotivation. “Wie beim Sport der Trainer”, so Karnauchows Vergleich. Damit das gelingt, üben die Chefs und Chefinnen mit Rollenspielen und Videoanalysen. “Sie müssen sich mit Liebe und Wertschätzung dem Menschen zuwenden”, so Karnauchow. “Gleichzeitig müssen sie aber auch die Traute haben, Konflikte einzugehen. Das zu lernen, ist harte Arbeit.”

“Die Deutschen sind Unsicherheitsvermeider”

Arbeit, die sich viele deutsche Chefs nicht machen. “Unsere Vorgesetzten können noch viel lernen”, sagt Christian Dormann, Professor für Wirtschaftspsychologie an der Uni Mainz, der seit Jahren die Arbeitszufriedenheit in Deutschland untersucht. “Wir wissen, dass es drei wesentliche Faktoren gibt, die die Zufriedenheit von Mitarbeitern beeinflussen.” Erstens: Das Maß an Rückmeldung durch den Vorgesetzen. Zweitens: Abwechslungsreichtum. Drittens: Autonomie.

Besonders beim dritten Punkt könnten die Chefs hierzulande noch deutlich zulegen: “Die Deutschen sind Unsicherheitsvermeider”, erklärt Dormann. “Doch Kontrollfreaks sind ganz schlechte Chefs. Handlungsspielraum ist für die Arbeitszufriedenheit essentiell.” Das zeige auch die betriebliche Gesundheitsforschung. “Mitarbeiter, die mehr Entscheidungsfreiheit haben, sind seltener krank.”

Das Problem ist: Vielen Chefs fehlen selbst Grundkenntnisse, was gute Mitarbeiterführung betrifft. “Man lernt das eben nicht im BWL-Studium”, sagt Jörg Schülke. ” Dort ist alles kennzahlengesteuert.” Er weiß, wovon er spricht. 30 Jahre hat er als Unternehmensberater gearbeitet: Rechnen, kontrollieren, rationalisieren – das war sein Metier. Irgendwann machte es ihn aber wahnsinnig zu sehen, dass das alles nichts bringt, wenn die Mitarbeiter zurückgelassen werden.

Schülke machte eine Ausbildung zum Coach, heute berät er Unternehmen in “profitabler Mitarbeiterzufriedenheit”, wie er sagt – denn es gehe darum, das Potential der Mitarbeiter für das Unternehmen voll auszuschöpfen. Er wirbt für flexible Organisationsstrukturen, die nicht nur die Effizienz verbessern, sondern auch die psychischen Belastungen der Mitarbeiter verringern.

Einmal neue Unternehmenskultur bitte – dauert sechs bis sieben Jahre

Volle sechs bis sieben Jahre veranschlagt er, um in einem Großunternehmen die Kultur entsprechend zu verändern. Die gute Nachricht sei aber, dass viele Veränderungen kein Geld kosteten: Mehr Lob und mehr Augenhöhe in der Diskussion, mehr Feedback oder mehr Eigenverantwortung – das ist Einstellungssache, das gibt es gratis, so Schülke. “Geld ist ohnehin ein ganz schlechter Motivator.”

Diese Einschätzung teilt nicht nur Wirtschaftspsychologe Dormann, auch Pflegedienstleiter Karnauchow hat diese Erfahrung gemacht. “Für die langfristige Motivation ist Geld völlig ungeeignet“, sagt er. Geld verderbe sogar die Motivation und verleite nur dazu, das System auszutricksen. “Es ist menschlich, dann eben zu versuchen, möglichst leicht und schnell an das Geld zu kommen.”

Karnauchow setzt daher eher auf die innere Motivation seiner Pflegemitarbeiter, dafür ist es wichtig, dass sie den Sinn ihrer Arbeit sehen. Sein Personal wird ständig fortgebildet, um nicht nur die übliche “Satt-und-Sauber-Pflege” zu machen, sondern mit den alten Menschen einen Trainingsplan zu erstellen, und sie so wieder selbständiger zu machen.

“Als wir damit angefangen haben, ging es uns gar nicht um die Mitarbeiter”, gibt Karnauchow zu. Es ging darum, besser zu pflegen und so mehr Kunden zu gewinnen. Doch der positive Nebeneffekt ist für ihn unübersehbar: “Wer nur Siechtum verwaltet, brennt schnell aus”, sagt er. “Sinnvolle Arbeit motiviert dagegen.”

350.000 Euro steckt er jedes Jahr in die Fortbildungen, die Kunden bezahlen dennoch nur die ganz normalen Pflegesätze, die Wirtschaftlichkeit von Domino-World liegt laut Karnauchow weit über dem Branchendurchschnitt. “Zufriedene Mitarbeiter ergeben wirtschaftlich einfach Sinn.”

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